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Wir über uns

25 Jahre Weggemeinschaft mit Ausgegrenzten

Am 1. August 1982 mietete eine Projektgruppe das Haus in der Herzogenburger Straße 48 an, mit dem Ziel, Haftentlassenen Wohnung und Arbeit zu bieten. Aus der kleinen Gebetsgruppe wurde ein Freundes- und Förderkreis von 4.800 SpenderInnen. Unser „Verein zur Integration von sozial benachteiligten Personen“ leitet heute fünf Betriebe und sieben Wohnprojekte für Männer, Frauen und Jugendliche.

„In den vergangenen 27 Jahren hat uns Gott mehr als 5.000 Hilfe suchende Menschen anvertaut. Das ist ein guter Grund, zu danken: Gott, dem Geber aller Gaben, aber auch allen, die bis jetzt im Netz von Emmaus mit gelebt und mitgearbeitet haben und es noch immer tun“, sagt Emmaus-Geschäftsführer Karl Rottenschlager.

Brotvermehrung heute

Brotbrechende Hände: Symbol für die Brotvermehrung heute - geistliche und materielle Gütergemeinschaft

Die geistliche und materielle Gütergemeinschaft ist die Grundlage für die Arbeit der Emmausgemeinschaft St. Pölten. Rund 3,9 Millionen Euro sind seit dem Gründungsjahr gespendet worden – von Freunden und Förderern, die konsequent geteilt haben. „Man könnte es auch als `Brotvermehrung heute´ bezeichnen, ist Rottenschlager  dankbar für die Großzügigkeit der Unterstützer, durch die Investitionen wie der Ankauf von Gebäuden, Adaptierungen, etc. erst möglich wurden. Der Dank der Gemeinschaft gilt allen, die uns seit 1982 mit großer Treue unterstützen: den Verantwortlichen vom Land NÖ, AMS NÖ, AMS St. Pölten, Bundessozialamt für Behinderte, Bundesministerium für Justiz, Bundesministerium für Inneres, Stadt St. Pölten, Caritas und Diözese St. Pölten. Die öffentliche Hand subventioniert primär den laufenden Betrieb der Einrichtungen.

Für viele ist Emmaus lebensrettend gewesen. Für die Mehrzahl hat die Gebets-, Lebens- und Arbeitsgemeinschaft eine Neuorientierung oder einen Neubeginn gebracht. Die Zielgruppe jener, die bei Emmaus St. Pölten Zuflucht finden, ist heute längst nicht mehr nur auf Haftentlassene beschränkt. Obdachlose Männer, Frauen und Jugendliche, minderjährige Flüchtlinge, psychisch labile - am Arbeitsmarkt schwer vermittelbare - Personen,  die lange an den Rand der Gesellschaft gedrängt gelebt haben etc.. Auch Emmaus Lilienfeld, Emmaus Innsbruck und SAMNÖ (Sozialer Arbeitsmarkt NÖ Beschäftigungsges.m.b.H.) mit dem ersten St. Pöltner Sozialmarkt „SOMA“ sind auf diesem Humus gewachsen. 

Arbeit - Wohnung - Hoffnung

Besonders wichtig für eine erfolgreiche Integration unserer Gäste in die Gesellschaft sind Wohnung und Arbeitsplatz. Derzeit bietet die Emmausgemeinschaft St. Pölten 36 Stellen für TransitarbeiterInnen und 31 Arbeitstherapie-Plätze. 12 schwer vermittelbare Jugendliche erhalten im Rahmen des Projektes WorkOut Orientierungstraining für ihre Lebens- und Berufswelt, 16 minderjährige Flüchtlinge nehmen die Möglichkeit einer Integrations-, Voll-, oder Teilbetreuung in Anspruch. Dazu kommen die Nachbetreuung ehemaliger Gäste durch Sozialarbeiterinnen und die Punktbetreuung weiterer Personen, die außerhalb von Emmaus wohnen.

Insgesamt verfügen die sechs Wohnheime über 130 Betten, davon sind 83 Wohnheimplätze für Männer, Frauen (manchmal mit Kindern), 37 Notschlaf-Plätze für Männer, Frauen und Jugendliche, 10 Plätze in der Wohngemeinschaft für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge.

Multiprofessionelles Team

Wenig wäre möglich ohne die Tatkraft der rund 135 ehrenamtlichen MitarbeiterInnen bei Emmaus, die mehr als nur eine Ergänzung der etwa 100 Angestellten in den verschiedenen Bereichen - in Sozialarbeit, Geschäftsführung und Verwaltung sind. Die qualifizierte Betreuung der Gäste wird von diplomierten SozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen und ErgotherapeutInnen garantiert. Da wir uns zukünftig noch verstärkt Menschen zuwenden wollen, die unter psychischen Beeinträchtigungen leiden, ziehen wir gerade in diesem Bereich über zwei externe Konsulenten auch wissenschaftliches Personal zurate. 

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Emmaus-Rundbrief 02/2010


Operation Hoffnung:
Emmaus als Auffangnetz für junge Menschen

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Unsere Förderer

Die Emmausgemeinschaft wird von der öffentlichen Hand gefördert:

Zusätzlich unterstützen uns zahlreiche Firmen und private Spender.

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