Angebote

Springe zu: Wohnen | Arbeit

Wohnen

Die Emmausgemeinschaft St. Pölten führt 3 Notschlafstellen, 4 Wohnheime, 2 Tageszentren und bietet Wohnassistenz an. Die Notschlafstellen haben insgesamt 34 Plätze (18 Männer, 4 Frauen, 12 Jugendliche), in den Wohnheimen stehen 98 Plätze zur Verfügung.

Notschlafstellen

Die Notschlafstelle Auffangnetz bietet 18 Nächtigungsplätze für obdachlose Männer und somit Schutz bei Nacht und vor Kälte. Professionelle Begleiter nehmen sich der Probleme der Gäste an. Die Verweildauer richtet sich nach den Bedürfnissen der Gäste. Die Notschlafstelle ist täglich von 19.00 bis 7.00 Uhr geöffnet. Die Aufnahme erfolgt schnell und unbürokratisch. Zur Hausordnung gehören Gewaltverzicht bei Streitereien, Drogen- und Alkoholabstinenz.

Mehr Information

Die Frauen-Notschlafstelle ist eine unkomplizierte und kostenlose Unterkunft für Frauen in Not. Bis zu vier Frauen können hier täglich von 19.00 bis 7.00 Uhr übernachten und bekommen Abendessen und Frühstück. Es besteht die Möglichkeit zur Körperpflege, Wäsche zu waschen und Dokumente aufzubewahren. Auf eigenen Wunsch kann sozialarbeiterische Beratung in Anspruch genommen werden.

Mehr Information

Die Jugendnotschlafstelle COMePASS ist eine vorübergehende Unterkunft für Jugendliche und junge Erwachsene aus NÖ im Alter von 14 bis 25 Jahren, die akut obdachlos sind oder in nicht adäquaten Wohnverhältnissen leben und sich in einer Krise befinden. Ziel ist die Wiedereingliederung in die Gesellschaft. Insgesamt gibt es 12 Schlafplätze für Burschen und Mädchen. Geöffnet täglich von 19.00 bis 8.45 Uhr. Erstaufnahme während der Öffnungszeit jederzeit und ohne Voranmeldung.

Mehr Information

Wir fangen dich auf,
wenn andere dich fallenlassen.

Wohnheime

Im Wohnheim findet Aufnahme, wer akut obdachlos ist und die eigene Lebenssituation zum Positiven verändern möchte. Für maximal ein Jahr bietet das Wohnheim Platz in Zweibettzimmern für bis zu 19 erwachsene Männer aus NÖ. Im Unterschied zu einer reinen Notschlafstelle helfen die Gäste im Wohnheim Kalvarienberg bei Diensten im Haus mit. Alkohol- oder Drogenabhängigkeit sind keine Ausschlusskriterien. Voraussetzung ist aber Arbeits- und/oder Therapiewilligkeit. Das Wohnheim nimmt kurzfristig auch Asylwerber auf.

Mehr Information

Erholung und Heilung krankmachender Lebenssituationen für wohnungslose Männer, die wegen einer psychischen Grunderkrankung ihr Leben nicht ohne Begleitung und Unterstützung gestalten und nicht am sozialen Leben teilhaben können. In den 7 Wohngemeinschaften leben 35 Personen im vollbetreuten Wohnen. Mit den Gästen werden Kompetenzen erarbeitet, die für ein stabiles und selbstbestimmtes Leben in weitgehender Autonomie notwendig sind.

An der Tagesbetreuung des Wohnheims können Männer mit psychischen, leicht geistigen und/oder sozialen Defiziten mit psychiatrischen Diagnosen teilnehmen, die im Wohnheim leben. Gefördert werden persönliche Fähigkeiten, Fertigkeiten und Ressourcen jedes Teilnehmers.

Im Quatschcafé des Wohnheims erfolgen gemeinschaftliche Aktivitäten, wie Spieleabende, gemeinsames Fernsehen, Tischtennis, Dart usw.

Mehr Information

Hilfe für Männer ab 18 Jahren, die in Not geraten sind und ihre Situation verändern möchten. Der Gast kann bis zu einem Jahr im Wohnheim bleiben. Ziel ist die soziale Wiedereingliederung: ein selbständiges Leben, ein geregeltes Einkommen, eine eigene Wohnmöglichkeit und ein aufrechtes soziales Umfeld.

Mehr Information

Eine Anlaufstelle für Frauen in Not, die von Wohnungslosigkeit betroffen sind und nur wenige Sozialkontakte aufweisen. Zur Unterstützung in belastenden Lebenssituationen (Unterdrückung, Ausbeutung, Ängste …) werden mit den Frauen Zukunftsperspektiven erarbeitet. Ziel ist die Entwicklung von Selbständigkeit und Selbstbestimmung im Wohn-, Alltags– und Freizeitbereich sowie die Etablierung am Arbeitsmarkt. Für 18 Frauen gibt es einen betreuten und sicheren Wohnplatz.

Mehr Information

Tageszentren

Die beiden Tageszentren im Wohnheim Kalvarienberg und im Frauenwohnheim gehören zu den niederschwelligen Emmaus-Einrichtungen. Sie dienen tagsüber der Grundversorgung von armutsgefährdeten und bereits obdachlos gewordenen Männern und Frauen. „Niederschwellig“ bedeutet, dass der Gast keine Auskunft über seine Lebensumstände geben muss. Abgedeckt werden Grundbedürfnisse wie warmes Essen, ein Dach über dem Kopf und Sicherheit. Die Gäste können duschen, ihre Wäsche waschen, sich von einem Sozialarbeiter beraten lassen und weitere Hilfe erhalten. Die Leistungen sind für den Gast grundsätzlich kostenlos.

Wohnassistenz

Die Wohnassistenz unterstützt Menschen im eigenständigen Wohnen in ihrer eigenen Wohnung. Ziel ist größtmögliche Selbständigkeit durch die Vermittlung lebenspraktischer Fähigkeiten.


Arbeit

Arbeit dient heute deutlich mehr als dem Broterwerb. Sie stiftet Sinn und Identität. Sie definiert Milieus und soziale Zugehörigkeiten. Und sie drängt Menschen an den gesellschaftlichen Rand, die gerade keine haben. Je länger, desto schwieriger wird die Situation für Betroffene. Viele Emmaus-KlientInnen kämpfen mit dem Thema Langzeitarbeitslosigkeit. Oder sie sind aufgrund einer psychischen Erkrankung nicht in der Lage, einen Job auf dem 1. Arbeitsmarkt aufzunehmen. Beide Gruppen finden bei Emmaus Unterstützung. Ziel ist in beiden Bereichen die Stabilisierung der Lebenssituation und die berufliche Integration.

In den arbeitstherapeutischen Betrieben der Emmausgemeinschaft St. Pölten finden Menschen mit psychischer Erkrankung Unterstützung in Form von Tagesstruktur, Begleitung und Förderung. Ziel ist die Stabilisierung der Lebenssituation und die berufliche Integration. Im jeweils eigenen Tempo werden neue Tätigkeiten erlernt und soziale Kompetenzen gestärkt. Themen:

  • Aktive Gestaltung des Alltags
  • Stabilisierung der Lebenssituation
  • Berufliche Integration

Mehr & Kontakt

Der Sozialökonomische Betrieb der Emmausgemeinschaft unterstützt bereits länger als arbeitssuchend gemeldete Personen dabei, einen Arbeitsplatz zu finden. Dies geschieht durch Arbeits- und Trainingsmöglichkeiten im Emmaus-SÖB und in den Emmaus-Werkstätten. Durch wirtschaftsnahe Tätigkeiten in den Emmaus-Betrieben trainieren sie als Transitarbeitskräfte den Wiedereinstieg in den 1. Arbeitsmarkt. Eine weitere Vorbereitung darauf ist die Unterstützung bei Praktika und Bewerbungen. Produkte und Dienstleistungen bieten der Sozialökonomische Betrieb und die Werkstätten öffentlichen und privaten Kunden an.

Kontakt:
Andreas Kvarda
Bereichsleiter SÖB
0676 88 6 44 275
E-Mail senden

Die Beratungsstelle fördert eine realistische Lebens- und Berufsorientierung. SozialarbeiterInnen unterstützen KlientInnen bei der Suche nach geeigneten Arbeits-, Qualifizierungs- und beruflichen Trainingsmöglichkeiten. Verbessert werden auch die Voraussetzungen für die Jobsuche bzw. den Einstieg auf dem ersten Arbeitsmarkt bei folgenden Themen:

  • Schulden
  • Kinderbetreuung
  • Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  • Psychische Erkrankung
  • Sucht
  • Gesundheitliche Einschränkungen für die Berufsausübung
  • Migrationshintergrund

Die Beratungsstelle steht Personen zur Verfügung, die beim AMS St. Pölten vorgemerkt sind.

Mehr & Kontakt

Foto: Kogler