Geschäftsführer Roland Hammerschmid verlässt Ende Juni 2020 die Emmausgemeinschaft

Mit Ende Juni 2020 wird Roland Hammerschmid, Geschäftsführer der Emmausgemeinschaft St. Pölten, das Sozialunternehmen verlassen, an dessen Entwicklung er seit 1996 maßgeblich beteiligt war.

In den vergangenen zwei Jahrzehnten sind Vorbereitung, Konzepterstellung und Realisierung zahlreicher Projekte bei Emmaus untrennbar mit dem Namen Roland Hammerschmid verbunden. Dank seiner Belastbarkeit, Zähigkeit und Professionalität entstanden gemeinsam mit Emmaus-Gründer Karl Rottenschlager und den Leiterinnen und Leitern der Emmaus-Einrichtungen zahlreiche neue Wohn- und Arbeitsprojekte für Jugendliche, Frauen und Männer in Lebenskrisen.

Der Weg von Roland bei Emmaus begann als Zivildiener im Wohnheim Kalvarienberg, einer Einrichtung für obdachlose Männer. Nach seiner Ausbildung zum Sozialpädagogen übernahm er die Leitung des Wohnheims für obdachlose Männer in Viehofen. Weitere Stationen seines beruflichen Wirkens waren die pädagogische Leitung bei Emmaus, die Funktion des stellvertretenden Geschäftsführers sowie – nach der Pensionierung von Emmaus-Gründer Karl Rottenschlager 2014 – die Geschäftsführung der Emmausgemeinschaft gemeinsam mit Peter Hirsch und Karl Langer.

In allen Funktionen war Roland Hammerschmid für die strukturelle Entwicklung von Gesamt-Emmaus verantwortlich. Ein besonderes Anliegen waren ihm vertrauensvolle und von Respekt getragene Kontakte zu den Förderstellen AMS NÖ, Land NÖ und zum Justiz- und Sozialministerium.

Roland Hammerschmid legt seine Funktion als Emmaus-Geschäftsführer auf eigenen Wunsch zurück. In Zukunft möchte er sich ganz auf seine Tätigkeit bei der Emmaus-Tochterfirma Antlas konzentrieren, deren Geschäftsführer er seit der Gründung 2016 ist.

Roland, die Emmäuse – Gäste wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – danken dir sehr für alles, was du in deiner Zeit hier für Emmaus getan hast. Wir wünschen dir alles Gute und Gottes Segen für dein weiteres Leben und deine aktuellen und kommenden Projekte!

Foto: Emmaus/Hans Kogler