Wohnheim Kalvarienberg

Das Konzept

Wir bieten bis zu 19 erwachsenen Männern aus Niederösterreich für maximal ein Jahr Plätze in Zweibettzimmern.

Alkohol- oder Drogenabhängigkeit sind keine Ausschlusskriterien. Voraussetzung ist aber – neben akuter Obdachlosigkeit – die Bereitschaft, die eigene Lebenssituation aktiv zum Positiven ändern zu wollen. In der Regel geht es dabei um Arbeits- und/oder Therapiewilligkeit. Daneben nimmt das Wohnheim Kalvarienberg in enger Zusammenarbeit mit der Niederösterreichischen Koordinationsstelle für Ausländerfragen auch kurzfristig Asylwerber auf, wenn deren Status noch nicht hinreichend geklärt ist.

Das Wohnheim Kalvarienberg ist eine der niederschwelligen Einrichtungen zur Grundversorgung. Aber im Unterschied zu einer reinen Notschlafstelle erleben Gäste hier intensive Betreuung durch hauptamtliche MitarbeiterInnen und helfen ihrerseits auch bei Diensten im Haus mit. Außerdem nehmen sie an einem gemeinsamen wöchentlichen „Runden Tisch“ mit einem hauptamtlichen Mitarbeiter teil, wo jeder eine Mitsprachemöglichkeit hat. Ein Gast des Wohnheims, der über eigenes Einkommen verfügt, entrichtet zudem einen bescheidenen monatlichen Kostenbeitrag.

Wohnheim Kalvarienberg
Kalvarienberg 1
3100 St. Pölten
0676 88 6 44 702
E-Mail senden

2300


Hilfesuchende aus aller Herren Länder haben hier seit 1989 Aufnahme gefunden.

Weiterführende Hilfen

Für Hilfe bei der Arbeitssuche ist zu bestimmten Zeiten ein Sozialarbeiter des Teams der BBE (Beratungs- und Betreuungseinrichtung) im Haus anwesend. Dieser arbeitet eng mit dem AMS zusammen. Wir kooperieren auch mit der Schuldnerberatung Niederösterreich und anderen Einrichtungen in St. Pölten. Gäste mit bewältigter Suchtproblematik und/oder einer psychiatrischen Diagnose, die eine speziellere – eventuell auch längere – Betreuung brauchen, können sich in zwei anderen Häusern der Emmausgemeinschaft bewerben: in den Wohnheimen Herzogenburger Straße und Viehofen.

 

Kurze Geschichte des Wohnheims Kalvarienberg

1989 wurde das Haus Kalvarienberg 1 eröffnet. Finanziert durch Subventionen und Spenden wird das Haus zunächst als „Notschlafstelle Kalvarienberg aufgebaut. Seit der Gründung der Notschlafstelle in der Kunrathstrasse 33 im Jahr 1996 befindet sich am Standort Kalvarienberg  ein reines Männerwohnheim mit angeschlossenem Tageszentrum.

Der laufende Betrieb wird derzeit vom Land NÖ und Justizministerium subventioniert.

Fotos: Emmaus, Kogler