Rita Olah – Leiterin des Frauenwohnheims und der Frauen Notschlafstelle und ihr Team

„In den vergangenen Nächten war unsere Notschlafstelle immer voll besetzt. Tagsüber können Frauen, die in der Notschlafstelle übernachtet haben, im Tageszentrum bleiben, damit sie nicht raus müssen. Deswegen hat das Tageszentrum jetzt auch schon ab 7 Uhr früh geöffnet. Unsere Notschlafstelle und das Tageszentrum sind aber natürlich getrennt vom Wohnheim.
Wenn hilfsbedürftige Frauen von auswärts kommen, die Essen oder ein Bett brauchen oder sich duschen und die Wäsche waschen möchten, können sie kommen, externe Frauen, wenn sie ein wenig reden oder zum Kaffee trinken kommen wollen, leider nicht. Aber sie können uns natürlich gerne anrufen, wenn sie jemanden zum Reden brauchen. In dieser herausfordernden Zeit geht es um die Abdeckung der Grundbedürfnisse, das heißt, wir schauen, dass keine Frau Hunger leiden oder auf der Straße bleiben muss, der Schutz und die Erreichbarkeit für Hilfesuchende ist weiterhin gegeben. Bei vier Betten in der Notschlafstelle sind unsere Kapazitäten allerdings leider schnell ausgeschöpft. Jede Frau, die hereinkommt, wäscht die Hände und hält sich an die hygienischen Vorgaben.

Bitte unterstützen Sie weiterhin die Arbeit mit unseren Gästen – gerade jetzt, in dieser herausfordernden Zeit. Es ist dringend notwendig!

Unser Spendenkonto: IBAN: AT84 2025 6000 0003 8570 | BIC: SPSPAT21

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Im Wohnheim leben die Frauen wie in einem gemeinsamen Haushalt, wie in einer großen Familie. Jetzt gibt es Spielnachmittage aufgeteilt auf kleine Gruppen von nicht mehr als fünf Personen, die sonstigen Beschäftigungen, wie die Tagesbetreuung innerhalb des Wohnheims, gehen auch weiter. Das ändert sich also nicht. Meine Mitarbeiterinnen und ich sind natürlich weiterhin für unsere Frauen da. Meine Kolleginnen sind auch alle sehr flexibel und machen ihre Dienste gewissenhaft. Und sie haben, dadurch dass jetzt alle Gäste im Haus sind und nicht bei der Arbeit oder in einer Tagesstätte, mehr Gespräche als sonst, weil es natürlich mehr Ängste unter den Frauen gibt.“

Das Team des Emmaus-Frauenwohnheims, der Tagesstätte und Notschlafstelle:
Rita Olah, Christiane Günter, Maria Hackl, Regina Durnwalder, Luise Strasser, Julia Kendler, Sabine Schabasser, Maria Schlager, Gerda Schneider, Belinda Singer, Maria Vaclavova, Nicola Yamazaki, Ulrike Hubmayr, Lena Kastner, Viera Gorbarova.

Emmaus – wir fangen auf

Rita Olah, Leiterin des Emmaus-Frauenwohnheims

Foto: Emmaus