In Gedenken an Rudolf Walter

In Gedenken an Rudolf Walter

Die Emmausgeschichte im Evangelium ist für uns ein Vorbild: Menschen in schwierigen Situationen durch Begleitung Hoffnung und Zuversicht zu schenken.

Einer, der diesen Weg mit uns gegangen ist, war Rudolf Walter.

Schon 1984 hat er ehrenamtlich bei Emmaus mitgewirkt. Mit seiner Erfahrung aus dem Bauwesen war er ein wertvoller Begleiter in den ersten Jahren unseres Vereins. Später leitete er einen vom AMS geförderten Sanierungsbetrieb und half arbeitslosen Menschen dabei, wieder Fuß im ersten Arbeitsmarkt zu fassen.

Viele unserer Gebäude tragen seine Handschrift: schlicht, schön, einladend. Dafür nannte ihn einmal ein Besucher den „Michelangelo von Viehofen“.

Mit viel Einsatz hat Rudolf auch den Aufbau des Soogut-Marktes in Tulln unterstützt und gemeinsam mit dem Team dafür gesorgt, dass Obst und Gemüse der Gartenbaumesse nicht im Müll landeten, sondern in unseren Küchen vielen Menschen zugutekamen.

Über seine berufliche Tätigkeit hinaus war Emmaus für Rudolf auch eine Gebetsgemeinschaft. Er war fast immer bei den Dienstagsrunden dabei, brachte sein selbst gebackenes Brot mit und lebte so das, was uns als Gemeinschaft wichtig ist: das Leben miteinander teilen, in guten wie in schweren Tagen.

Rudolf Walter hat fest an die Liebe Gottes geglaubt. In dieser Liebe war er geborgen, aus ihr hat er gelebt und zu ihr ist er nun heimgegangen.

Wir sind dankbar für sein Leben und für alles, was er in Emmaus geschenkt hat.

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