Am Donnerstag, den 16. April 2026, fand in feierlichem Rahmen die offizielle Amtseinführung der neuen Leiterin der Justizanstalt St. Pölten, Oberrätin Mag.a Maria Lalics, statt.
Die feierliche Zeremonie in der Kapelle der Justizanstalt wurde von Bundesministerin Dr.in Anna Sporrer vorgenommen. In ihrer Ansprache hob die Ministerin hervor, dass mit Maria Lalics eine Führungskraft gewonnen wurde, die „Mut zur Gestaltung“ mitbringe. Lalics, die zuvor als Staatsanwältin und im Justizministerium tätig war, folgt damit Generalmajor Erich Huber-Günsthofer nach.
Vernetzung auf Augenhöhe
Auch für uns als Emmausgemeinschaft war dieser Termin von großer Bedeutung. Unsere Geschäftsführerin Petra Brandhuber war unter den geladenen Ehrengästen, um persönlich zu gratulieren und die Hand zur weiteren Zusammenarbeit zu reichen.
Die Verbindung zwischen Emmaus und der Justizanstalt St. Pölten ist seit Jahren ein wesentlicher Baustein unserer Arbeit. Unser gemeinsames Ziel ist die gelungene Resozialisierung: Wir wollen Menschen, die aus der Haft entlassen werden, nicht allein lassen, sondern ihnen Brücken zurück in ein würdevolles, eigenständiges Leben bauen.
Sicherheit durch Sozialisierung
Mag.a Maria Lalics betonte bei ihrem Amtsantritt, dass Strafvollzug mehr sei als „Wegsperren“ – Sicherheit entstehe vor allem durch Förderung und soziale Integration. Dieser Ansatz deckt sich zutiefst mit dem Leitbild von Emmaus. Nur wenn wir als Gesellschaft zusammenhalten und Chancen ermöglichen, schaffen wir echte Perspektiven.
Wir wünschen Maria Lalics für ihre verantwortungsvolle Aufgabe viel Kraft und Freude und freuen uns auf die Fortführung unserer bewährten Partnerschaft – im Sinne unserer Gäste und eines gelingenden Miteinanders in St. Pölten!